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IMS Testbed, Charging Data Function und Charging Gateway Function

Kategorie: ForschungsarbeitenErstellt: 28.03.2008 - 12:13 Geändert: 10.11.2009 - 12:06
Autor: Stefan Abu Salah
Diplomarbeit von Olliver Portugall

Thema



IMS Testbed, Charging Data Function (CDF) und Charging Gateway Function(CGF)


Ein steigendes Angebot an Diensten in der Mobil- und Festnetztechnik hat in den letzten Jahren eine schon fast nicht mehr überschaubare Produktauswahl hervorgebracht. Hier ist das Schlagwort Tripple Play bei Internetprovidern ein klassisches Beispiel. Des Weiteren bieten viele Internetprovider auch Mobilfunktelefonie an.
Um dieser Konvergenz der Netze auch auf Provider Seite gerecht zu werden ist eine Next Generation Network (NGN) nötig. Das momentan am weitesten standardisierte und verbreitete NGN stellt das IMS da. Es wurde im Rahmen von UMTS R5 durch das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) entwickelt und befindet sich momentan noch in einem stetig wachsenden und sich änderndem Standardisierungsprozess. Durch das UMTS Release R6 und R7 wurden nicht nur UMTS Netze sondern auch WLAN, xDSL und weitere Zugangsnetze berücksichtigt.
Als Vorteile eines IMS sind eine leichtere Konfiguration, übersichtlicher Aufbau, Quality of Service (QoS), Security und kürzere Einführungszeit neuer Dienste zu nennen. Die kürzere Einführungszeit ist durch die standardisierten Schnittstellen zu erklären. So stellt ein IMS Core-Netz eine Vielzahl von definierten Schnittstellen zur Verfügung, dadurch werden Funktionen wie Authentication, Authorization und Accounting (AAA) für die einzelnen Dienste in den Hintergrund gestellt, da das Netz in gewissem Grad diese Aufgabe übernimmt aber auch offen für weiter AAA Anfragen von Seiten der Dienste ist.

Das Ziel der Diplomarbeit ist die Implementierung eines IMS Core Netzes um Grundfunktionen für User Endpoints bereitzustellen. Als IMS Core Netz wird eine Open Source Testbed Entwicklung eingesetzt die auf drei SER (SIP Express Routern) beruht und die Call Session Control Functions (CSCF) repräsentieren. Des Weiteren wird ein Home Subsribe Server (HSS) auf Java Basis mit Webfrontent (Tomcat) und MySQL Datenbank mitgeliefert. Das IMS Testbed wird um Applicationserver, die erweiterte Dienste anbietet, ergänzt. So wird unter anderem eine Anwesenheitsliste (Presence Server) auf Basis von OpenSER eingerichtet.
Das Core Netzwerk wird des Weiteren um die Abrechenbarkeit erweitert. Dafür muss ein Diameter Server erstellt werden, der auf Java Basis realisiert wird und parallel die Anfragen der CSCF's, Applicationserver (AS) und weiteren beteiligten Komponenten im IMS Core-Netz entgegen nimmt, verarbeitet und einer Billing Domain in Form von Call Detail Records (CDR) über eine Call Detail Gateway Funktion (CGF) bereitstellt.
Parallel zur Erstellung des Diameter Servers wird auch ein Diameter Client auf Java Basis erstellt.


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filehttp://www.dn.fh-koeln.de/download/arbeiten/oliver_portugall_2008.pdf

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